Dröhnbütel Nr. 36

Das letzte Fanzine aus dem Kaufrausch beim NOFB-Shop war der Dröhnbütel aus Hamburg. Von viele bekannten Fanzinelesern als eines der TOP Hefte in Deutschland angepriesen und somit war ein Kauf nun langsam auch mal überfällig. Zumal die Hamburger wirklich ein knallhartes Pensum an Ländern und Spielen abliefern.

Dröhnbüttel Nr. 36Der Dröhnbütel stammt aus der Feder von Fans des HSV, welche sich in der Ultraszene bewegen oder bewegten. Lange Zeit galt er als ein Heft aus Kreisen der, mittlerweile aufgelösten, CFHH. Um so schöner ist der Fortbestand, trotz dem Ende der Gruppe. In einem farbigen Einband pressen sich schwarz-weiß Seiten und eine verdammt guter Inhalt, so viel sei schon mal vorweggenommen. Auf 126 Seiten berichten die 9 Autoren und 3 Gastschreiber von 62 Fußballspielen aus 20 Ländern. Darunter jede Menge Exoten wie z.B. Panama, Kolumbien, Sir Lanka etc. Hinzu kommen jede Menge gute Bilder und Bilder auf denen die Autoren auch Gesicht zeigen, was in Fanzines ja sonst eher selten ist.

Inhaltlich ist das alles in allem komplett der Brüller. Auch wenn die Autoren im Vorwort selbst von einer eher verhaltenen Ausgabe sprechen, habe ich mich dennoch unglaublich Unterhalten gefühlt. Neben zwei Autounfällen, jeder Menge Alkohol, ein bisschen Sex und Pick Up Artist (die Kenner werden es wissen) fand natürlich auch der Fußball umfangreich Platz im Heft. Auch einige Spiele aus Deutschland wurden Revue passiert und dazu, trotz unterschiedlicher Meinungen der Autoren, alle Hinrundenspiele des HSV der Saison 15/16. Es fällt schwer hier Highlight-Berichte herauszupicken, da sich einfach alle auf verdammt hohen Niveau bewegen. Dennoch sollte man die Italientour zu Beginn des Heftes sowie der Quitobericht mit einem unfassbarem Autounfall gelesen haben. Wahnsinn!

Der Dröhnbütel aus Hamburg wird mit Fug und Recht als eines der besten Hefte dieses Landes bezeichnet. Auch wenn der Fokus schon sehr auf Erlebnissen, Frauengeschichten und Bier liegt. Aber gerade das macht dieses Heft so unterhaltsam, deshalb hauen wir hier auch eine elitäre Kaufempfehlung, für diese Ausgabe und ungelesen alle vorherigen sowie alle weiteren, raus.

Heft: Dröhnbütel Ausgabe 36
Seiten: 126 DIN A5 (farbiger Einband)
Preis: 3,50 Euro
Auflage: 1.000
Kontakt: droehnbuetel@web.de

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